Von Maine zurück in Stuttgart


Germanicans: Neuvorstellungen & Willkommensgrüße - Neue Mitglieder bitte hier vorstellen, wir freuen uns auf euch!

Moderatoren: Bettagirl, Lady, Wilma Wache

Krümel

Beiträge: 2

Registriert: 22 Okt 2015, 10:36

Beitrag 20 Apr 2016, 13:58

Von Maine zurück in Stuttgart

Hallo Zusammen,
ich habe 4 Jahre in Maine gelebt und bin wieder (leider) in Deutschland. Sogar nach fast 4 Jahren fällt es mir immer noch schwer mich wieder an das hektische Deutschland zu gewöhnen. Ich war in Maine verheiratet. Wer also Fragen bzgl. Immigration durch Heirat hat, kann gerne fragen, ich teile gerne meine Erfahrungen.
Jetzt werde ich mich hier erstmal ein bisschen umschauen und später mehr ergänzen.
Benutzeravatar

Käse-Sahne Torte

Beiträge: 2021

Registriert: 24 Okt 2007, 12:26

Wohnort: East side of St.Paul/Minneapolis Greater Metropolitan Area

Beitrag 20 Apr 2016, 14:22

Re: Von Maine zurück in Stuttgart

Herzlich willkommen hier bei uns im Forum!
Die globale Erwärmung ist bekanntlich bei weitem nicht so schlimm wie die globale Verblödung!
Benutzeravatar

Moderator

Beiträge: 2265

Registriert: 18 Aug 2007, 23:09

Wohnort: Mountain Home, ID

Beitrag 20 Apr 2016, 18:51

Re: Von Maine zurück in Stuttgart

Herzlich Willkommen bei den germanicans! Warum bist Du wieder nach Deutschland gezogen, wenn ich fragen darf?
08.01.2014 DCF Frankfurt CR1
22.02.2014 NOA 1 (datiert 28.01.2014)
15.03.2014 Einladung zum Interview
20.03.2014 Medical in Frankfurt
22.03.2014 Visa-Interview in Frankfurt (approved once medical results come in)
02.04.2014 Visa Unterlagen und Reisepass in der Post erhalten
17.04.2014 Einreise
27.05.2014 Alien Registration Card erhalten

Krümel

Beiträge: 1

Registriert: 10 Mär 2016, 00:36

Beitrag 21 Apr 2016, 21:26

Re: Von Maine zurück in Stuttgart

Hallo,

ich habe auch schon oft dran gedacht, wieder nach Deutschland zurueckzugehen, aber es scheint kompliziert zu sein. Kein Job, keine Krankenversicherung, keine Wohnung, etc. Wie war das bei Dir?
Ich habe so ziemlich alles Institutionen in D'land angeschrieben, aber so gut wie keine brauchbaren Hinweise bekommen. Ist ja auch schwierig auf die Entfernung. Leider kann ich nicht einfach mal so rueberfliegen, um zu schauen.
Ich hoffe, Du hast Dich inzwischen ein bisschen eingewoehnt und fuehlst Dich wohl. :-)

Krümel

Beiträge: 2

Registriert: 22 Okt 2015, 10:36

Beitrag 23 Apr 2016, 03:00

Re: Von Maine zurück in Stuttgart

Hallo und Danke für die tolle Aufnahme.
Ich bin wegen meinem Ex-Ehemann wieder zurück. Er ist der Amerikaner und hatte Heimweh nach Deutschland, er hat davor lange hier in D gelebt. Hätte ich gewusst, dass er mich nach 1 1/2 Jahren verlässt, wäre ich in den USA geblieben und hätte es alleine versucht. Was finde ich persönlicher schwieriger ist wie hier in D. In einem normalen Büroberuf verdiene ich hier doch wesentlich mehr. Ich kann mir hier eine Wohnung und ein kleines Auto halten. In den USA sind die Mieten doch viel höher. Ich persönlich finde in Deutschland zu leben ist einfacher, schöner ist es in den USA. Wenn ich eine Möglichkeit hätte würde ich wieder zurück gehen. Ich könnte sogar bei meiner Freundin wohnen. Aber es ist halt auch nicht so einfach, immer wieder alles aufzugeben was man sich aufgebaut hat. 2008 habe ich fasst alles in D verkauft und den Rest mit dem Container rübergebracht. Dann haben wir vieles wieder angeschafft, Beruf gefunden, Haus gekauft, Freunde gefunden und nach 4 Jahren wieder alles aufgegeben, Sachen in den Container und wieder nach D. Ich zögere auch ein bisschen, dass alles wieder zu machen. Na ja und Geld kostet es ja auch alles.
Ich habe damals schon in den USA angefangen Bewerbungen zu schreiben, wußte aber natürlich, dass ich innerhalb 2 Wochen in D bin. Der Neustart in D ist denke ich nicht all zu schwierig. In den Ballungsgebieten bekommt man schon einen Job und selbst wenn du die Staatsbürgerschaft aufgegeben hast, bekommst du diese wieder recht leicht zurück. Wenn du kürzer wie 4 Jahren aus D draußen warst, hast du sogar noch Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wo würdest du denn hinziehen wollen? Und nach was für einen Job würdest du denn schauen? Wenn ich fragen darf.
Nun wünsch ich euch ein super schönes Wochenende.
KerryM
Benutzeravatar

Donauwelle

Beiträge: 1540

Registriert: 23 Jan 2007, 12:23

Wohnort: San Diego, CA

Beitrag 24 Apr 2016, 23:39

Re: Von Maine zurück in Stuttgart

Ja es ist schon komisch dieses hin und her. Ich mag es auch in DE und in den USA. Ich denke bei beiden Laendern kommt es sehr darauf an wo man wohnt und welche Lebensvorstellungen man hat. Was man sich halt so alles leisten können möchte. Wir sind ja nach 4 Jahren USA nochmal für 3 Jahre in Deutschland gewesen ... Das war eigentlich schon schön. Ich habe mir damals für mich gut vorstellen können in DE zu bleiben. Aber da war es nicht möglich.

Die Deutsche Stabue bekommt man aber nicht so schnell zurück ... Eine Bekannte von mir hat sie aufgegeben und nach 2 Jahren wollte sie sie dann doch wieder haben. Sie hat sie nicht so einfach zurück bekommen. Die US Stabue hätte sie in dem Zusammenhang auch aufgeben müssen. Sich also entscheiden müssen. USA oder DE. Da ist es schon besser gleich beide mit der BBG zu haben.

Sollte irgendetwas passieren und sollten wir auf mein Einkommen angewiesen sein würden wir auch nach DE ziehen da bekomme ich einfach mehr. Ein wenig sorgen mache ich mir aber schon weil ich ja auch nicht jünger werde. Hier in San Diego ist alles $$$$$ somit wuerde ich gerne wieder weg, Auch wenn es uns momentan ganz gut geht. Ich sehe in unserer Nachbarschaft ab und an wie es doch ganz schnell anders wird. :-(

Zurück zum Job über die Jobboersen der Arbeitsargentur kann man so ein wenig sehen welche Stellen offen sind, in der Gegend in die man ziehen. Im Grunde kann man nur so wirklich wieder die Sozialleistungen wie Krankenkasse ankurbeln.
glg Rachel***Everything I say can be entirely backed by my own opinion!***
Aidan
Bild
Leah
Bild

Krümel

Beiträge: 4

Registriert: 05 Nov 2007, 22:02

Wohnort: New York, NY

Beitrag 03 Mai 2016, 10:02

Re: Von Maine zurück in Stuttgart

Mit der doppelten Staatsbuergerschaft geht es jetzt einfacher. Man kann eine sogenannte Beibhaltungsbescheinigung beantragen, oder wenn man die US bereits angenommen hat und damit automatisch die deutsche verloren hat eine Wiedereinbuergerung plus Beibehaltung. Letzteres hat bei mir etwa 2 Jahre gedauert. Als vor mehreren Jahren insbesondere fuer Tuerken die doppelte Staatsbuergerschaft erlaubt wurde, wurde dies den in USA lebenden Deutschen nicht zugestanden. Das war natuerlich eine eklatante Ungerechtigkeit. Daraufhin hat eine Gruppe von US Expats Klage eingereicht welches durch mehrere Instanzen ging und positiv entschieden wurde, dann wurde dies fuer Expats gelockert und die Beibehaltungsbescheinigung eingefuehrt. Die neueren Regeln fuer Erhalt der deutschen Staatsbuergerschaft erlauben jemanden der "einen groesseren Teil seiner Jugend" in Deutschland verbracht hat die zusaetzliche deutsche Staatsbuergerschaft im Schnellverfahren zu erwerben. Das war natuerlich auch bei mir der Fall, Schule, Abitur, Dienst bei der Bundeswehr, Studium. Diese Regelung gilt allerdings nicht fuer Deutsche Expats, hat mir mein Anwalt seinerzeit erklaert. Warum und wo der Unterschied sein sollte mit anderen Fallen z.b. jemand der als Gastarbeiterkind 8 Jahre seiner Jugend in Deutschland verbrachte, dann ins Heimatland zurueckgehert ist und jetzt die deutsche Staatbuergerschaft moechte konnte er mir nicht erklaeren. Beibehaltungsbescheinigungsantrag und insbesondere Wiedereinbuergerung wuerde ich unbedingt nur durch einen spezialiserten Anwalt durchfuehren lassen. Soweit hat diese in meinem Freundeskreis jeder erhalten.

Zurück zu Neuvorstellungen und Willkommensgrüße

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste

Terms of Use | Privacy Policy

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group.
Designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums/DivisionCore.
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de